Büromöbel | Büroeinrichtungen

Klaus Zetzsche | Inhaber

Klaus Zetzsche
Handelsvertretung CDH

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01309 Dresden
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News

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2009-arrow_right3.png  01.09.2011 Normen

DIN EN 527-1:2011 – Was ändert sich bei Büro-Arbeitstischen?

Vor wenigen Tagen wurde die seit Langem angekündigte Neufassung der »DIN EN 527-1 – Büromöbel – Büro-Arbeitstische – Teil 1: Maße« veröffentlicht. Die Überarbeitung war notwendig, weil sich die ergonomischen Anforderungen an Büro-Arbeitstische in den vergangenen zehn Jahren deutlich verändert haben. Dies gilt vor allem für die Spannbreite der zu berücksichtigenden Körpermaße. Änderungsbedarf ergab sich aber auch, weil Arbeitsmediziner seit langem vor mangelnder Bewegung und den dadurch bedingten Folgen warnen. Auch darauf haben Arbeits-Tische einen wesentlichen Einfluss.
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Größerer Geltungsbereich
Die bisherige DIN EN 527-1 aus dem Jahr 2000 bezog sich ausschließlich auf Arbeitstische für sitzende Tätigkeiten. Maße für Arbeiten im Stehen und Sitz-Steh-Arbeitstische waren auf nationaler Ebene in der DIN 16550-1 geregelt. Jetzt sind beide Anforderungen in der neuen DIN EN 527-1 zusammengefasst. Der Wechsel der Arbeitshaltungen erfährt damit auch in der Normung eine stärkere Gewichtung.

Unterteilung in Tisch-Typen
Weitgehend unabhängig von der Frage, für welchen Einsatzbereich (Sitzen und/oder Stehen) die Tische geeignet sein sollen, unterscheidet die Norm künftig zwischen verschiedenen Tischtypen:

  • Typ A: Höhenverstellbare Tische mit großem Verstellbereich
    (höhenverstellbar = Tischhöhe ist während der Nutzung veränderbar)
  • Typ B: Höheneinstellbare Tische mit großem Verstellbereich
    (höheneinstellbar = Tischhöhe kann bei der Aufstellung des Tische an die Körpergröße des Nutzers angepasst werden)
  • Typ C: Tische mit starrer Höhe
  • Typ D: Höhenverstellbare und höheneinstellbare Tische mit eingeschränktem Ver- bzw. Einstellbereich

Zugegeben, die Typisierung wirkt zunächst einmal verwirrend und man hätte sich vielleicht eine andere Bezeichnung der einzelnen Gruppen gewünscht. Inhaltlich macht die Strukturierung aber Sinn.

Die Typen A und B stellen den Idealfall dar, weil mit ihnen jede Person mit einer Körpergröße zwischen 1,493 und 1,913 Metern (5. und 95. Perzentil) ideale Arbeitsbedingungen vorfindet bzw. diese ver- oder einstellen kann. Typ C markiert mit Vorgaben für starre Tischhöhen das andere Extrem der Büroarbeitstische. Sie sollten nur für kurzzeitige Nutzungsintervalle – z. B. an »Chefarbeitsplätzen« – eingesetzt werden. Zwischen diesen beiden Extremen liegen die Tische des Typs D. Auch diese sind höhenver- oder zumindest höheneinstellbar. Tische dieses Typs stellen eine »Zwischenlösung« dar, weil sowohl an die Verstellbereiche als auch an die Beinfreiheit geringere Anforderungen gestellt werden als bei den Typen A und B. Trotz der damit verbundenen Einschränkungen bieten Tische des Typs D fast immer eine deutlich bessere ergonomische Qualität als die Tische des Typs C.

2009-arrow_right3.png   25.07.2011 Normen
Anforderungen an Tagungsstätten

Nachdem im vorletzten Your Office Letter die Anforderungen an Kommunikationsflächen behandelt wurden, geht der heutige YOL auf »Tagungsstätten« ein, denn die Anforderungen an diese beiden Arten von Kommunikationsarbeitsplätzen werden oft verwechselt:

  • Kommunikationsarbeitsplätze sind »Arbeitsplätze« in Kommunikationsräumen oder in Kommunikationszonen. Anzuwenden ist die deutsche Norm »DIN 16555 – Flächen für Kommunikationsarbeitsplätze in Büro- und Verwaltungsgebäuden«

  • Tagungsstätten sind flexibel nutzbare Räume, die in Hotels, Congress-Centren, Stadthallen und ähnlichen Einrichtungen anzutreffen sind. »DIN 15906 – Tagungsstätten« zeigt anhand ausgewählter Beispiele, wie diese Kommunikationsräume sinnvoll genutzt werden können.
DIN 15906 gibt auch Empfehlungen für die Flächen, die jedem Teilnehmer zur Verfügung stehen sollten.
 
Teilnehmerflächen
Flächenbedarf je Teilnehmer für Räume bis 100 qm Grundfläche
Bestuhlungsart
qm je Teilnehmer
a) Reihenbestuhlung
1,0 bis 1,2
b) Tisch in Blockform 1,6 bis 2,5
c) Tischreihen parlamentarisch 1,8 bis 2,5
d) Tisch in U-Form 3,0 bis 3,5
e) offene Stuhlanordnung 2,5 bis 8,0


Tischfläche
Die Tischtiefe muss mindestens 450 mm betragen. Die Tischbreite darf bei zwei nebeneinander sitzenden Personen 1.300 mm nicht unterschreiten. Zudem sollten die Tischbeine so angeordnet sein, dass sie eine freie Bewegung der Beine ermöglichen.


Benutzerfläche
Die Benutzerfläche ist der Teil der Bodenfläche vor einem Tisch, der dem einzelnen Nutzer zur Verfügung steht. Die Tiefe der Benutzerfläche muss wie bei Kommunikationsarbeitsplätzen gemäß DIN 16555 min. 800 mm betragen. Bei Tischreihen in parlamentarischer Aufstellung kann es erforderlich sein, zusätzlich zur Benutzerfläche hinter der Bestuhlung noch eine Durchgangsfläche für weitere Nutzer der entsprechenden Tisch-/Bestuhlungs-Reihe einzuplanen.


Verkehrs- und Fluchtwege
Für Verkehrs- und Fluchtwege gelten ebenfalls die Bestimmungen der ASR 17/1.2.

Textquelle: www.buero-forum.de/de/planen/


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21.06.2011 | Redaktion Mensch&Büro
Orgatec 2012: Vorbereitungen in vollem Gange
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Noch 16 Monate dauert es bis zur Orgatec 2012. Doch schon jetzt verzeichnet Veranstalter Koelnmesse erste Erfolge. Bereits eine Woche nach Versand der Anmeldeunterlagen gingen zahlreiche Aussteller-Anmeldungen ein. Außerdem stehen schon einige Details und Veranstaltungen der Fachmesse fest.

Die kommende Orgatec findet vom 23. bis 27. Oktober statt. Doch schon jetzt nehmen die Vorbereitungen an Fahrt auf. Bereits eine Woche nach Versand der Anmeldeunterlagen gingen laut Koelnmesse zahlreiche Anmeldungen von Ausstellern ein.

Für Orgatec-Frühbucher hält der Veranstalter bis Ende November 2011 einen Rabatt auf die Standmiete bereit.

Die Koelnmesse weist zudem auf Fördermöglichkeiten des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie für kleine deutsche Unternehmen hin. Voraussetzungen sind: weniger als 50 Mitarbeiter oder einen Jahresumsatz von maximal 10 Millionen Euro und ein Alter von weniger als 10 Jahren. Weitere Informationen hier .

Die kommende Ausgabe der Fachmesse will „Moderne Arbeitswelten“ in den Fokus rücken. Diese seien notwendig, so die Messe, aufgrund der zunehmend vernetzten und mobilen Arbeitswelt und des zu erwartenden Fachkräftemangels.

Neu aufgelegt nach der sehr guten Resonanz in 2010 werden im kommenden Jahr die Competence Centre zu den Themen Licht, Boden, Akustik und Medientechnik .

Viele Veranstaltungen zur Messe stehen bereits fest. So wird am 26. Oktober wieder „Insight Cologne” (Orgatec Night of Corporate Architecture) stattfinden. Neu bei der Erkundungstour zu realisierten Büroprojekten: Geführte Touren speziell für Messebesucher.

Die vergangene Orgatec gilt als großer Erfolg. Rund 61000 Besucher aus 110 Ländern kamen 2010 nach Köln. Insgesamt 604 Unternehmen aus 41 Ländern präsentierten ihre Lösungen in den Kölner Messehallen. 60 Prozent der Anbieter und knapp 50 Prozent der Besucher reisten aus dem Ausland an. Knapp 90 Prozent der Orgatec-Besucher gaben an, an Beschaffungsentscheidungen ihrer Unternehmen beteiligt zu sein.

Mehr zur Orgatec 2012 sowie Anmeldemöglichkeiten hier .
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April 2011 (Quelle: Auszüge aus dem Newsletter Ausgabe 4 / April 2011 buero-forum im bso Verband Büro-, Sitz- und Objektmöbel e.V. )

Individuelle Gestaltung von Büroarbeitsplätzen

Britische Forscher belegen den positiven Einfluss auf Wohlbefinden und Produktivität 

Aus zahlreichen Untersuchungen ist bekannt, dass die Teilhabe von Beschäftigten an Entscheidungsprozessen einen positiven Einfluss auf deren Identifikation mit dem Arbeitgeber, ihr Wohlbefinden und ihre Produktivität hat. Aber wie sieht es mit der Arbeitsumgebung aus? Sind Mitarbeiter auch motivierter oder gar produktiver, wenn sie bei der Gestaltung ihres Arbeitsplatzes mitwirken dürfen?
Dieser Frage widmeten sich Forscher der Universität von Exeter in England. In zwei Experimenten mit insgesamt 288 Teilnehmern sollten die Probanden eine Reihe bürotypischer Aufgaben erfüllen. Dabei fanden die Versuchsteilnehmer unterschiedliche Arbeitsumgebungen vor:

  • Die erste Gruppe arbeitete in einem sogenannten »Lean Office«, einem funktionalen Arbeitsplatz mit einfacher und zweckmäßiger Einrichtung.
  • Die zweite Gruppe fand einen attraktiver gestalteten Arbeitsplatz – mit Pflanzen und Bildern – vor.
  • Die dritte Gruppe konnte ihren Arbeitsplatz teilweise selbst gestalten. Die Probanden wurden in einen Büroraum mit dem Charakter eines Lean Office geführt. Ehe sie mit der eigentlichen Arbeit begannen, sollten sie ihren Arbeitsplatz nach eigenen Wünschen dekorieren. Dafür standen wiederum Pflanzen und Bilder zur Verfügung.
  • Die vierte Gruppe erhielt die gleiche Aufforderung zur Dekoration des Arbeitsplatzes. Nachdem sie jedoch mit der Büroarbeit begonnen hatten, gestaltete ihr »Vorgesetzter« (= Versuchsleiter) den Arbeitsplatz wieder um.


Beide Experimente kamen zum selben Ergebnis: Je größer der Einfluss der Beschäftigten auf die Gestaltung des eigenen Arbeitsplatzes war, desto zufriedener und motivierter waren die Probanden. Sie identifizierten sich stärker mit ihrem »Arbeitgeber« und fühlten sich sogar physisch wohler.
Die Versuchspersonen, die einen attraktiveren Arbeitsplatz vorfanden, waren außerdem um 17 Prozent produktiver als diejenigen, die in einem »Lean Office« arbeiteten. Wenn die Probanden den Arbeitsplatz selbst ausgestalten durften, erhöhte sich der Produktivitätsgewinn sogar auf 32 Prozent. Und selbst diejenigen, deren eigene Dekorationswahl nicht respektiert wurde, waren immer noch zufriedener als diejenigen, die einen ausschließlich nach Gesichtspunkten der Zweckmäßigkeit gestalteten Arbeitsplatz (Lean Office) vorfanden.
Alle beschriebenen Effekte zeigten sich unabhängig von Alter, Geschlecht und Hierarchieebene der Probanden.
Dass eine gute Arbeitsplatzgestaltung positive Effekte haben kann, hatte bereits der OfficeExcellenceCheck des Fraunhofer IAO im Jahr 2007 nachgewiesen. Bemerkenswert an der englischen Studie ist jedoch, dass schon einfache Maßnahmen, wie die Dekoration eines Arbeitsplatzes mit Bildern und Pflanzen, erhebliche Wirkungen zeigen können. Manche »Clean-Desk-Philosophie« sollte daher vielleicht noch einmal überprüft werden. 

Weitere Informationen zu den Untersuchungen der Exeter University und zum OfficeExcellenceCheck finden Sie unter www.buero-forum.de im Bereich Infoservice / Forschungsprojekte / Arbeitswelt.


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